Astrid von Soosten

Astrid von Soosten, CFRE, ist Anfang 2019 Partnerin in der Brakeley GmbH geworden. Bis dahin hat sie die Abteilung Ressourcenentwicklung des Europäischen Labors für Molekular- biologie (EMBL) mit sechs Standorten in fünf Ländern geleitet und dort eine Fundraising Abteilung mit Schwerpunkt Großspenden-Fundraising aufgebaut.

Von den mehr als 20 Jahren ihrer Karriere als aktive Fundraiserin hat sie 10 Jahre lang als professionelle Fundraiserin in den USA gearbeitet. Dort bekleidete sie Positionen in einer privaten Schule und später an der University of California. In ihren langen Berufsjahren in den USA hat sie das gesamte Spektrum der US-amerikanischen Fundraising Industrie in allen Facetten erlebt und auch selbst beruflich umgesetzt. Sie ist seit vielen Jahren auf das Großspenden-Fundraising spezialisiert und seit 2008 als Fundraising Executive (CFRE) zertifiziert.

Nach 14 Jahren in Kalifornien hat es sie wieder nach Europa zurückgezogen und seit 2012 bringt sie ihre Expertise in verschiedenen Formen in der deutschen und europäischen Fundraising-Szene ein. Insbesondere ist sie bemüht, übertragbare Erfahrungen und Best Practices, europäischen Kollegen und Organisationen zu vermitteln und näher zu bringen. Sie ist außerdem als Vorstandsmitglied in der European Fundraising Association (EFA) und im Deutschen Fundraising Verband DFRV tätig. Bei diesen ehrenamtlichen Engagements liegt ihr besonders am Herzen, in Deutschland und in Europa bessere Bedingungen für Philanthropie zu schaffen und auch das Image und Selbstverständnis von Fundraisern zu stärken.

Ihre Marketing- und Fundraising-Kampagnen sind mehrfach ausgezeichnet worden und sie ist eine gefragte Rednerin bei internationalen Fundraising Kongressen: Deutscher Fundraising Verband, Fundraisingverband Austria, International Fundraising Congress (IFC) Amsterdam, CASE Europe Annual Conference, Chinese Annual Fundraising Professionals Forum, Shanghai, Hochschulfundraising Kongress, u.v.m.

Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt ist das Coaching von Führungskräften im Non-Profit Sektor. Als Trägerin eines dritten schwarzen Gurtes in der japanischen Kampfkunst Aikido hat sie darauf basierend ein Programm für Führungspersönlichkeiten entwickelt, das insbesondere Führungskräften in der sogenannten „Sandwich“-Situation geholfen hat, Positionen zu bestimmen und durchzuhalten ohne andere dabei zu entfremden oder zu brüskieren. Es fußt auf einem gesamtheitlichen Verständnis, das vor allem durch eine innere Haltung, die vorrangig die Lösung eines Problems oder Konflikts anstrebt, bestimmt ist. Der besondere transformative Ansatz ist, dass diese Haltung nicht durch rein zerebrale Ansprache, sondern durch physisches Erleben, erlernt wird. Er beruht auf der fundamentalen Einsicht, dass Körper und Geist eine unzertrennliche Einheit bilden, die Authentizität erst ermöglichen und dass nur, wer authentisch ist, das Beste in Mitarbeitern und Partnern aufrufen kann.

Astrid von Soosten hat in München und Shanghai Sinologie studiert und spricht bis zum heutigen Tage Chinesisch. Bevor sie Fundraiserin wurde, war sie als Lektorin und Buchprojektleiterin in einem Münchener Verlag tätig und war nach ihrer Umsiedelung in die USA an der Gründung einer Start-up Company im Silicon Valley beteiligt.